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Ich bin das Licht der Welt

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Neugestaltete Osterkerze erhellt den Altarraum

Der Gottesdienst am Ostersonntag in der ev. Kirche in Neustadt war wie immer ein Familiengottesdienst und begann auch zunächst wie immer mit einem Hinweis auf das Anliegen des Osterfestes. Doch dann stockte Pfarrerin Kandziora und sagte: Wenn ich mich so umsehe, sehe ich gar kein Osterlicht.
Auf dieses Stichwort hin trugen die Kirchenvorstandsmitglieder Irina Brodt und Reiner Koch eine Kerze und einen passenden Kerzenständer durch das Kirchenschiff zum Altar: unser neues Osterlicht. Es wird von nun das ganze Kirchenjahr hindurch zu allen Gottesdiensten brennen.
Dazu Pfarrerin Kandziora: Das Licht hat die Dunkelheit vertrieben. Die Osterkerze, die auf unserem neuen Kerzenständer steht, soll uns ein Symbol dafür sein, dass mit Jesus Wärme und Hoffnung in unser Leben gekommen ist.
Licht und Hoffnung bestimmten dann auch den weiteren Gottesdienstablauf. Zunächst gab es drei Taufen. Madeleine, Elina und Julian wurden der besonderen Fürsorge Gottes anvertraut.

Dann traten die Kinder aus dem Kindergottesdienst in Aktion. Jedes hängte ein Ei, dessen Farbe eine bestimmte Bedeutung hatte, an den Osterbaum, z.B. ein schwarz gefärbtes Ei, stehend für den Tod am Kreuz, ein rot gefärbtes für Gottes Liebe, grün für Hoffnung und neues Wachstum, gelb für Licht und Gedeihen, blau für den Himmel und das Wasser als Lebensspender und schließlich weiß für die Osterbotschaft.
Mit dem Abendmahl schloss der Ostergottesdienst.

Pfarrerin Kandziora dankte neben den Kindern aus dem Kindergottesdienst auch dem Kirchenchor unter Leitung von Thomas Klein, der u.a. mit dem Lied „The little light of mine“ den Vormittag bereicherte. 
Der neue Kerzenständer ist von Friedrich Pohl, einem Künstler aus Kassel, gestaltet worden, von dem auch das Lesepult stammt. Kerzenständer, Lesepult und Taufbecken bilden ein zusammenhängendes Ensemble, bestimmt von der Dreiheit Glaube, Liebe, Hoffnung, wie Friedrich Pohl in einer kurzen Erläuterung hervorhob.

Weit über 100 Personen waren zum Ostergottesdienst gekommen. Alle, die nicht am Gottesdienst teilnehmen konnten, sollten sich bei passender Gelegenheit unseren Altarvorraum in jedem Fall einmal ansehen. Diejenigen, die gekommen waren, waren jedenfalls sehr beeindruckt, wie man mehrfach hören konnte.

Roland Schade

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(Foto: Barbara Schade)