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Neustadt sucht den Super-Konfi

19 Konfirmandinnen und Konfirmanden gestalten Gottesdienst

Wie üblich findet in Neustadt zwei bzw drei Wochen nach Ostern die Konfirmation statt. Und wie üblich gestalten die jeweiligen Konfirmandinnen und Konfirmanden einige Zeit vor Ostern einen Gottesdienst, in dem sie sich auch noch einmal der Gemeinde vorstellen. So auch in diesem Jahr. 19 Konfirmandinnen und Konfirmanden übernahmen den Gottesdienst am 31.März, zum Teil gemeinsam mit Pfarrerin Kanziora, wie in der Eingangsliturgie und den Fürbitten, und zum Teil auch komplett in eigener Gestaltung. An Stelle der Predigt inszenierten die 19 Jungen und Mädchen ganz im Stil unserer Zeit ein Spiel mit dem Titel: Neustadt sucht den Super-Konfi. In vier Runden wurde zu Fragen aus den bisherigen Konfirmandenstunden zunächst ein Sieger vorermittelt, der dann in der Endausscheidung zum Super-Konfi gekürt werden sollte.  Dieser Super-Konfi sollte ALLES wissen aus der Bibel, zum Ablauf eines Gottesdienstes und was sonst noch in den Konfirmandenstunden gelernt wurde.

Da regte sich Widerstand: Müssen wir denn wirklich alles wissen, um super zu sein?

Auf den Vorschlag, einmal zu sehen, ob hier die Bibel weiterhelfen kann, lasen die Konfis das Gleichnis vom verlorenen Sohn vor und stellten als Erkenntnis heraus: Man muss nicht perfekt sein. Für Jesus gilt, dass jeder Mensch so angenommen werden soll, wie er ist.  

Und so endete die Super-Konfi-Suche dann auch mit den Worten: Wenn Gott uns annimmt, wie wir sind, dann sind wir alle Super-Konfis.  Unter Beifall sagten dann die Konfirmandinnen und Konfirmanden über sich: Wir sind ganz normale Menschen und finden alles gut, was andere in unserem Alter auch toll finden, wir sind einfach eine Super-Konfi-Gruppe.

Dem hatte Pfarrerin Kandziora nichts weiter hinzufügen als die Anmerkung:  und weil ihr eine Super-Konfi-Gruppe seid, werdet ihr auch alle konfirmiert.

Hier die Namen der Konfirmandinnen und Konfirmanden: Evelyn Baschenow, Kira Bechstein, Maximilian Feil, Anna-Lena Gies, Maximilian Hammer, Marie Heise, Melina Herlein, Inessa Janzen, Dominik Ladner, Maurice Pinschmidt, Katharina Ratajczak, Luca Ringleb, Rieke Rückershäuser, Jasmin Schmidt, Colin Seifert, Ann-Christin Spieß, Alice Stolz, Nina Ubrich, Melina Weigang und Kevin Häckel (nicht auf dem Foto).

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Roland Schade, Kirchenältester (Foto: Barbara Schade)