Unsere Kirchen
Zu unserer Kirchengemeinde gehören sechs Kirchen - hier stellen wir sie kurz vor:
Ev. Stadtkirche Stadtallendorf
Die Ev. Stadtkirche in Stadtallendorf (Am Bahnhof 14) wurde am 11. September 1960 eingeweiht. Die Grundsteinlegung fand im Jahr 1959 statt. Weihnachten 1960 erhielt die Kirche ihre Glocken, 1964 eine Orgel, die 1980 durch die Firma Bosch umgebaut wurde und noch heute in Gottesdiensten und bei Konzerten erklingt. An die Kirche angebaut befindet sich das Kirchenbüro.
Ev. Kirche Neustadt
Die Ev. Kirche Neustadt (Im Hattenrod 5) wurde 1871 eingeweiht. Der Architekt Georg Gottlieb Ungewitter hat sie entworfen. Im Laufe der Zeit ist die Kirche durch zwei Anbauten erweitert worden. Das Gemeindehaus und die Kirche sind räumlich verbunden, so dass das Gemeindehaus auch als Gottesdienstraum mitbenutzt werden kann und Feiern im Gemeindehaus in enger Verbindung zur Kirche stehen.
Ev. Kirche Erksdorf
Die Ev. Kirche (Torstraße) ist der Mittelpunkt des alten Ortskerns und gemeinsam mit der alten dreistufigen Gerichtslinde das Wahrzeichen Erksdorfs. Die Kirche ist ein schlichter klassizistischer Saalbau aus dem Jahr 1831/32, der in seinem Inneren an drei Seiten Emporen besitzt. Die Krebaum-Orgel ist eine klingende Besonderheit. Bei einer Renovierung 1975/76 erhielt die Kirche einen hellen Innenanstrich, außerdem wurden die Bänke durch Stühle ersetzt.
Ev. Kirche Hatzbach
Die Ev. Kirche in Hatzbach (Glockenstr. 4) wurde in den Jahren 1485 bis 1490 von Philip I. von Knoblauch zu Hatzbach in spätgotischem Baustil erbaut. Nachdem die Kirche 200 Jahre gestanden hatte und baufällig geworden war, wurde sie 1785 von Heinrich Ludwig von Knoblauch abgerissen und neu erbaut. Der Chor mit dem Tabernakel blieb stehen. Die Glocken stammen aus dem Jahr 1950 und wurden in der Glockengießerei Junker in Brilon gegossen.
Die Orgel stammt aus dem Jahr 1976 und wurde von der Orgelbauwerkstatt Förster&Nicolaus aus Lich gebaut.
Ev. Kirche Wolferode
Die Ev. Kirche in Wolferode (An der Kirche 1) wurde im Jahr 1909 nach Plänen des Architekten August Daube gebaut. Sie hat zwei Seiten mit Fachwerk und Kratzputz-Ornamenten in den Gefachen. Ein Förderkreis hat sich die Erhaltung des Fachwerkes zur Aufgabe gemacht. Die Fenster sind mit Butzenglas-Scheiben ausgestattet. In der Chorwand gibt es ein rundes Fenster aus Buntglas. Die Holzdecke ist mit Ornamenten bemalt. An den Bänken kann man noch Jahreszahlen und Namen von Wolferoder Familien entziffern. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1889.
Ev. Kirche Speckswinkel
Die Ev. Nikolai-Kirche (Nonnengasse 4) besteht baugeschichtlich aus zwei Teilen: Einem querrechteckigen, fensterlosen romanischen Chorturm aus dem 12. oder 13. Jahrhundert, der mit seinem heute spitzen Turmhelm den alten Ortskern prägt und überragt, und einem 1896/97 erbauten neugotischen Kirchenschiff mit spitzer Holzdecke und an der östlichen Seite einer großen Orgel- und Chorempore.